Rektoskopie | Dr. Michael Rogy 1020 Wien
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Rektoskopie

Unklare Beschwerden im Analkanal/Enddarm (Rektum). Kennen Sie das?

  • Brennende, juckende Schmerzen beim/nach dem Stuhlgang
  • Hellrotes Blut am Toilettenpapier
  • Starke, stechende Schmerzen beim/nach dem Stuhlgang

Eine Rektoskopie wird zur Abklärung oben genannter Symptome durchgeführt, insbesondere bei Verdacht auf Hämorrhoiden, Analfissuren und Erkrankungen des Enddarms.

Bei der Rektoskopie werden die letzten 20 – 30 cm des Darms, der Analkanal und der Enddarm (Rektum), mit einem dünnen, flexiblen Schlauchsystem (Videoendoskop) untersucht.

Sollten dabei Schleimhautveränderungen, z.B. Entzündungen festgestellt werden, werden von diesen Gewebeproben (Biopsien) entnommen. Polypen (Schleimhautwucherungen) können ebenso schmerzfrei im Rahmen der Untersuchung entfernt werden.

Die Rektoskopie dauert durchschnittlich 5 – 10 min.

Nach der Untersuchung findet eine ausführliche Besprechung des (vorläufigen) Ergebnisses statt und Sie erhalten einen schriftlichen Befund mit Foto sowie gegebenenfalls eine Therapieempfehlung.

Alle Gewebeproben müssen histo-pathologisch analysiert werden. Diese Auswertung nimmt durchschnittlich 4 – 5 Tage in Anspruch. Sie erhalten den histo-pathologischen Befund inklusive Erklärung und gegebenenfalls erforderlichen weiteren Therapiemaßnahmen je nach Wunsch per E-Mail, per Post oder bei einem persönlichen Termin in der Ordination.

Alle Befunde werden in der Regel auch an Ihren zuweisenden Hausarzt weitergeleitet.

Vorbereitung für die Rektoskopie

Sie nehmen zu Hause am Vorabend der Untersuchung sowie kurz bevor Sie in der Ordination kommen je ein Glyzerinzäpfchen 3g (in der Apotheke rezeptfrei erhältlich), um den Stuhldrang zu forcieren und den Enddarm zu entleeren.

Sie müssen nicht nüchtern sein.

Da die Rektoskopie in der Regel nicht schmerzhaft ist, ist üblicherweise keine Sedierung erforderlich.

Sollten Sie blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Thrombo-Ass®, Plavix®, Clopidogrel, Xarelto®, Marcoumar,..) einnehmen, geben Sie dies bitte unbedingt im Rahmen des Aufklärungsgesprächs vor der Untersuchung bekannt.