Infusionstherapie | Dr. Michael Rogy 1020 Wien
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Infusionstherapie

Der Vorteil einer intravenösen Gabe von Medikamenten oder Vitaminen im Vergleich zur oralen Einnahme liegt in einer schnelleren Aufnahme und rascheren Verfügbarkeit im Körper. Dies führt im Allgemeinen zu einer rascheren und stärkeren Wirksamkeit.

Anwendungsgebiete

Polyneuropathie (bei Diabetes mellitus, „Zuckerkrankheit“)

Die Polyneuropathie ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus. Jeder dritte Diabetiker ist davon betroffen.

Der hohe Blutzuckerspiegel schädigt die zu den Nerven führenden Blutgefäße, sodass die Nervenzellen nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt werden können. Anderseits kann der Blutzuckerüberschuss die Nervenzellen auch direkt schädigen.

Zu Beginn der Erkrankung klagen die Betroffenen über ein Kribbeln („Ameisenlaufen“) oder Taubheitsgefühl, vor allem in den Füßen und Beinen. In späteren Stadien kommt es zu Schmerzen und zu einer Abnahme des Berührungsempfindens, sogar starke Kälte und Hitze werden nicht mehr gespürt. Die Symptome verstärken sich zumeist in der Nacht und bessern sich bei Bewegung.

Eine dreiwöchige Infusionstherapie mit Alpha-Liponsäure kann helfen, die Symptome deutlich und langfristig zu verbessern.*

(* Ziegler D, Nowak H, Kempler P, Vargha P, Low PA. Treatment of symptomatic diabetic polyneuropathy with the antioxidant lipoic acid: a meta-analysis. Diabetic Med 2004; 21: 114 – 121)

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), „Schaufensterkrankheit“

Dabei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Füße und Beine, die durch arteriosklerotische Gefäßveränderungen (Arterienverkalkung) ausgelöst wird. Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder auch ein zu hoher Cholesterinspiegel begünstigen das Fortschreiten dieser Erkrankung, die langsam aber auch plötzlich zu einem vollständigen Verschluss der Blutgefäße führen kann.

Wenn interventionell-radiologische oder gefäßchirurgische Methoden nicht zum gewünschten Erfolg führen, kann eine konservative vierwöchige Infusionstherapie mit Prostaglandin E1 bei Patienten ab Stadium III (Schmerzen in den Beinen und Füßen auch in Ruhe, typischerweise nachts im Bett) zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik führen.

Zahlreiche Studien belegen, dass bei ca. 70% der Patienten schon nach 5 – 15 Tagen der Ruheschmerz deutlich reduziert oder beseitigt werden konnte.

Chronische Schmerzen

Eisenmangel