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Weitere Leistungen

IN DER ORDINATION

Chirurgische Eingriffe

In Lokalanästhesie

  • Entfernung von oberflächlichen Hauttumoren, z.B. Warzen (Verrucae), Muttermalen (Naevi), etc.
  • Entfernung von Talgdrüsen (Atherome) und Tumore des Bindegewebes (Fibrome) sowie des Fettgewebes (Lipome)
  • Ausräumung von Abszessen nahe der Hautoberfläche
  • Operative Sanierung von Entzündungen des Nagelwalls (eingewachsener Großzehennagel)
Infusionstherapie

Der Vorteil einer intravenösen Gabe von Medikamenten oder Vitaminen im Vergleich zur oralen Einnahme liegt in einer schnelleren Aufnahme und rascheren Verfügbarkeit im Körper. Dies führt im Allgemeinen zu einer rascheren und stärkeren Wirksamkeit.

Anwendungsgebiete

Polyneuropathie (bei Diabetes mellitus, „Zuckerkrankheit“)

Die Polyneuropathie ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus. Jeder dritte Diabetiker ist davon betroffen.

Der hohe Blutzuckerspiegel schädigt die zu den Nerven führenden Blutgefäße, sodass die Nervenzellen nur noch unzureichend mit Sauerstoff versorgt werden können. Anderseits kann der Blutzuckerüberschuss die Nervenzellen auch direkt schädigen.

Zu Beginn der Erkrankung klagen die Betroffenen über ein Kribbeln („Ameisenlaufen“) oder Taubheitsgefühl, vor allem in den Füßen und Beinen. In späteren Stadien kommt es zu Schmerzen und zu einer Abnahme des Berührungsempfindens, sogar starke Kälte und Hitze werden nicht mehr gespürt. Die Symptome verstärken sich zumeist in der Nacht und bessern sich bei Bewegung.

Eine dreiwöchige Infusionstherapie mit Alpha-Liponsäure kann helfen, die Symptome deutlich und langfristig zu verbessern.*

(* Ziegler D, Nowak H, Kempler P, Vargha P, Low PA. Treatment of symptomatic diabetic polyneuropathy with the antioxidant lipoic acid: a meta-analysis. Diabetic Med 2004; 21: 114 – 121)

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), „Schaufensterkrankheit“

Dabei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung der Füße und Beine, die durch arteriosklerotische Gefäßveränderungen (Arterienverkalkung) ausgelöst wird. Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder auch ein zu hoher Cholesterinspiegel begünstigen das Fortschreiten dieser Erkrankung, die langsam aber auch plötzlich zu einem vollständigen Verschluss der Blutgefäße führen kann.

Wenn interventionell-radiologische oder gefäßchirurgische Methoden nicht zum gewünschten Erfolg führen, kann eine konservative vierwöchige Infusionstherapie mit Prostaglandin E1 bei Patienten ab Stadium III (Schmerzen in den Beinen und Füßen auch in Ruhe, typischerweise nachts im Bett) zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik führen.

Zahlreiche Studien belegen, dass bei ca. 70% der Patienten schon nach 5 – 15 Tagen der Ruheschmerz deutlich reduziert oder beseitigt werden konnte.

Chronische Schmerzen

Eisenmangel

Retroskopie

Unklare Beschwerden im Analkanal/Enddarm (Rektum). Kennen Sie das?

  • Brennende, juckende Schmerzen beim/nach dem Stuhlgang
  • Hellrotes Blut am Toilettenpapier
  • Starke, stechende Schmerzen beim/nach dem Stuhlgang

Eine Rektoskopie wird zur Abklärung oben genannter Symptome durchgeführt, insbesondere bei Verdacht auf Hämorrhoiden, Analfissuren und Erkrankungen des Enddarms.

Bei der Rektoskopie werden die letzten 20 – 30 cm des Darms, der Analkanal und der Enddarm (Rektum), mit einem dünnen, flexiblen Schlauchsystem (Videoendoskop) untersucht.

Sollten dabei Schleimhautveränderungen, z.B. Entzündungen festgestellt werden, werden von diesen Gewebeproben (Biopsien) entnommen. Polypen (Schleimhautwucherungen) können ebenso schmerzfrei im Rahmen der Untersuchung entfernt werden.

Die Rektoskopie dauert durchschnittlich 5 – 10 min.

Nach der Untersuchung findet eine ausführliche Besprechung des (vorläufigen) Ergebnisses statt und Sie erhalten einen schriftlichen Befund mit Foto sowie gegebenenfalls eine Therapieempfehlung.

Alle Gewebeproben müssen histo-pathologisch analysiert werden. Diese Auswertung nimmt durchschnittlich 4 – 5 Tage in Anspruch. Sie erhalten den histo-pathologischen Befund inklusive Erklärung und gegebenenfalls erforderlichen weiteren Therapiemaßnahmen je nach Wunsch per E-Mail, per Post oder bei einem persönlichen Termin in der Ordination.

Alle Befunde werden in der Regel auch an Ihren zuweisenden Hausarzt weitergeleitet.

Vorbereitung für die Rektoskopie

Sie nehmen zu Hause am Vorabend der Untersuchung sowie kurz bevor Sie in der Ordination kommen je ein Glyzerinzäpfchen 3g (in der Apotheke rezeptfrei erhältlich), um den Stuhldrang zu forcieren und den Enddarm zu entleeren.

Sie müssen nicht nüchtern sein.

Da die Rektoskopie in der Regel nicht schmerzhaft ist, ist üblicherweise keine Sedierung erforderlich.

Sollten Sie blutgerinnungshemmende Medikamente (z.B. Thrombo-Ass®, Plavix®, Clopidogrel, Xarelto®, Marcoumar,..) einnehmen, geben Sie dies bitte unbedingt im Rahmen des Aufklärungsgesprächs vor der Untersuchung bekannt.

IM KRANKENHAUS

Gallenblase – Gallensteine

Etwa jede 5. Frau und jeder 10. Mann über 40 Jahre hat Gallensteine. Gallensteine können mittels Ultraschalluntersuchung festgestellt werden. Anfangs verursachen Gallensteine oft keine Beschwerden, sie können jedoch immer wieder zu krampfartigen Schmerzen im Oberbauch, zu sogenannten Gallenkoliken führen.

Eine operative Entfernung der Gallenblase (Cholecystektomie) kann bereits ab diesem Zeitpunkt angedacht werden. Spätestens ab dem Vorliegen einer Entzündung sollte die Gallenblase jedoch definitiv entfernt werden.

Ein zu langes Zuwarten bis zur Operation kann zur Folge haben, dass Gallensteine auch in den Hauptgallengang wandern und damit den Abfluss der Gallenflüssigkeit blockieren. Dies führt neben massiven Schmerzen zu einer Leberschädigung mit Gelbsucht. Noch komplikationsreicher wird die Situation, wenn Gallensteine auch die gemeinsame Mündung mit dem Gang der Bauchspeicheldrüse in den Zwölffingerdarm verlegen und so zusätzlich eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse bewirken.

Die Operation kann bei den meisten Patienten laparoskopisch minimal invasiv durchgeführt werden. Das bedeutet, dass die Entfernung der Gallenblase über mehrere kleine 5 – 12 mm große Hautschnitte, über die eine Kamera und mehrere Instrumente eingeführt werden, erfolgt. Nach komplikationsloser, laparoskopischer Entfernung der Gallenblase können die Patienten meist 3 – 4 Tage nach der Operation das Krankenhaus wieder verlassen.

Es ist keine spezielle Diät nach der Operation erforderlich. Die Leber ist auch ohne Gallenblase, die als Reservoir diente, in der Lage ausreichend Gallenflüssigkeit zur Fettverdauung zu produzieren.

Körperliche Belastung bzw. sportliche Aktivitäten sollten während der ersten 2 – 3 Wochen nach komplikationsloser Operation etwas eingeschränkt werden. Je nach beruflicher Tätigkeit ist mit einem Krankenstand von ein bis drei Wochen zu rechnen.

Reflux- und Magenchirurgie

Kommt es zum Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre, so spricht man von Reflux bzw. von einer gastro-ösophagealen Refluxkrankheit.

Diese kann sich in Beschwerden wie Sodbrennen, Aufstoßen, brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, Schluckstörungen, saurem oder bitteren Geschmack im Rachen- oder Mundraum, Heiserkeit und Husten äußern. Die wichtigste Untersuchung zur Diagnosestellung von Reflux ist die Magenspiegelung (Gastroskopie ). In den meisten Fällen führt eine medikamentöse Therapie sowie eine Änderung des Lebensstils zu einer deutlichen Verbesserung der Reflux-Symptomatik. Zeigt sich jedoch in der Magenspiegelung, dass die Ursache der Refluxkrankheit das Vorliegen einer Hiatushernie (Zwerchfellbruch) ist, hilft langfristig meist nur ein operativer Eingriff um die Refluxbeschwerden in den Griff zu bekommen.

Normalerweise tritt der unterste Teil der Speiseröhre durch das Zwerchfell (Diaphragma) in den Bauchraum. Direkt unterhalb des Zwerchfells mündet die Speiseröhre in den Magen. An diesem Übergang liegt ein Schließmuskel (unterer Ösophagussphinkter), der den Rückfluss des Mageninhalts in die Speiseröhre verhindert. Die Muskelspannung des Zwerchfells unterstützt diesen Verschlussmechanismus. Im Fall der häufigsten Hiatushernie, der sogenannten Gleithernie, tritt nun der oberste Anteil des Magens durch das Zwerchfell nach oben in den Brustraum. In dieser krankhaften Situation kann der untere Verschluss der Speiseröhre nicht mehr durch das Zwerchfell unterstützt werden
und es kommt zum Reflux.

Im Rahmen einer Fundoplicatio Operation wird der Zwerchfellbruch verschlossen und der obere Teil des Magens (Fundus) wie eine Manschette locker um den unteren Schließmuskel der Speiseröhre gelegt und durch eine Naht fixiert. Ziel ist die zusätzliche Unterstützung des Schließmuskels durch den entstehenden Druck der Manschette, wenn der Magen nach Nahrungsaufnahme gefüllt ist. Somit wird der Rückfluss des Mageninhalts in die Speiseröhre unterbunden.

Eine Fundoplicatio Operation kann fast immer laparoskopisch minimal invasiv durchgeführt werden. Bei komplikationslosem Verlauf könnendie Patienten nach 3 – 4 Tagen nach der Operation das Spital wieder verlassen. In etwas 90-95% der Patienten sind nach der Operation dauerhaft beschwerdefrei.

Körperliche Belastung bzw. sportliche Aktivitäten sollten während der ersten 4 Wochen nach komplikationsloser Operation vermieden werden. Je nach beruflicher Tätigkeit ist mit einem Krankenstand von ca. 2 Wochen zu rechnen.

Darmkrebs

Unter Darmkrebs versteht man meistens bösartige Veränderungen im Dickdarm (Kolonkarzinom) und im Mastdarm (Rektumkarzinom).

Man weiß heute, dass das Risiko an Darmkrebs zu erkranken ab dem 50. Lebensjahr rapid ansteigt. Da Kolonkarzinome im Frühstadium oft keine Beschwerden verursachen, ist es daher umso wichtiger, ab diesem Alter regelmäßig zur Vorsorgekoloskopie (Link) zu gehen. Das Auftreten von Änderungen der Stuhlgewohnheiten (Durchfälle, Verstopfung) sowie Blutbeimengungen am Stuhl können erste Anzeichen von Darmkrebs sein.

Mittels Koloskopie (Link) entnommene Gewebeproben (Biopsien) dienen der genauen Charakterisierung des Tumors (Staging). In den meisten Fällen von Darmkrebs ist die Operation des Darmtumors ein wichtiger Schritt zur Behandlung. Ob neben der Operation noch andere Therapien, beispielsweise eine Chemotherapie oder eine Bestrahlung, nötig sind, hängt vom vorliegenden Krankheitsstadium ab.

Tumorchirurgische Eingriffe am Dickdarm werden heute in der Regel laparoskopisch minimal invasiv durchgeführt. Das bedeutet für den Patienten raschere Mobilisation nach der Operation, weniger Wundinfektionen, weniger Schmerzen sowie geringere Verwachsungen. Dabei wird im Rahmen der radikalen Tumor Operation das vom Tumor befallene Darmstück mit großem Sicherheitsabstand samt dazugehörigen Lymphknoten, Lymph- und Blutgefäßen entfernt. Vielen Patienten bereitet die Vorstellung einen, wenn auch nur vorübergehenden, künstlichen Darmausgang (Stoma) zu erhalten, neben der Krebsdiagnose selbst große Angst.

Prinzipiell können heute die meisten Operationen von Kolonkarzinomen sowie auch Rektumkarzinomen im oberen/mittleren Rektumdrittel ohne vorübergehenden künstlichen Darmausgang durchgeführt werden. Eine kompliziertere Ausgangslage, wie z.B. eine gleichzeitige Bauchfellentzündung (Peritonitis) oder ein Tumor, der bereits die Darmwand durchbricht, können jedoch ein zeitlich begrenztes Stoma erforderlich machen.

Ein wenig anders sieht die Situation bei Rektumkarzinomen im unteren Rektumdrittel, also in unmittelbarer Nähe zum Analkanal, aus. Primäres Ziel der Operation ist neben der sicheren Tumorentfernung den Erhalt des Schließmuskels zu gewährleisten, um eine anale Inkontinenz zu verhindern. Dazu kann eine sehr tiefe, nahe am After gelegene Nahtverbindung notwendig sein. In diesen Fällen wird fast immer vorübergehend ein künstlichen Darmausgang angelegt. Auf diese Weise soll der im Operationsgebiet liegende Darm mit der frischen Naht entlastet werden, um in Ruhe abheilen zu können. Bei gutem Heilungsverlauf kann ein vorübergehender künstliche Darmausgang nach ca. 12 Wochen in einer späteren, zweiten Operation „zurückverlegt“ und der natürliche Verdauungsweg wieder hergestellt werden.

Von großer Bedeutung ist für mich auf dem Gebiet der Tumorchirurgie eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Pathologen, Onkologen, Radiologen und dem Patienten selbst, der in alle Entscheidungen zu jeder Zeit eingebunden wird.

Besondere Beachtung finden auch komplementärmedizinische Maßnahmen, die z.B. bei einer notwendigen Chemotherapie die Nebenwirkungen deutlich erträglicher machen oder die Rückfallraten (Rezidive) durch Stärkung des Immunsystems verringern können.

Hernienchirurgie

Leisten-, Nabel-, Narbenhernie

Leistenbruch

 

Nabelbruch

Narbenhernie

 

Spitäler

GOLDENES KREUZ
Goldenes Kreuz Privatklinik BetriebsGmbH
Lazarettgasse 16-18, 1090 Wien

WIENER PRIVATKLINIK
Pelikangasse 15, 1090 Wien

HERA (für KVA versicherte Patienten)
Sanatorium Hera
Löblichgasse 14, 1090 Wien